14. Tag: Lofoten (290km)

Den heutigen Tag haben wir komplett auf den Lofoten zur Verfügung und somit jede Menge Zeit, die Insel zu erkunden. Der Tag beginnt mit einem super Frühstück, wir sind ausgeschlafen und das Wetter hat sich verbessert. Besser geht es eigentlich schon gar nicht mehr: warm und sonnig - was will man mehr?

Wir machen uns auf zum Südzipfel der Insel. Die Straßen sind auf den Lofoten relativ schlecht, was aber einer echten Reiseenduro nicht so viel ausmacht. Dafür ist die Landschaft atemberaubend. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Schaut selbst. Es sind zwar viele Wohnmobile unterwegs, aber mit dem Motorrad stört das ein Glück kaum. Der Tag ist einfach perfekt. Hätte nicht gedacht, dass es in Norwegen so tolle Sandstrände gibt. Aus der richtigen Perspektive fotografiert, geht das als Karibikstrand durch. Und unterwegs sehe ich auch endlich diese Trockengestell für Fische, die zu Tausenden da dranhängen. Echt toll. Beeindruckend.

Unterwegs sammeln wir natürlich auch den einen oder anderen Cache ein, wodurch ich wieder tolle Stellen entdeckte, die ich sonst nie gesehen hätte. Das lohnt sich immer wieder. Nach einem leckeren Picknick auf einem Steg mit Möwen füttern, machen wir uns langsam auf zurück Richtung Hotel. Dabei nehmen wir der Abwechselung halber natürlich teilweise einen anderen Weg; fahrerisch noch besser.

 

Also an dieser Stelle schon mal eine Empfehlung: wer sich Norwegen anschaut sollte die Lofoten unbedingt mitnehmen. Das lohnt sich wirklich. Schade, dass meine tollen Bilder alle weg sind. Echt ärgerlich. So muss ich wohl eines Tages noch mal hier herkommen. Naja, da gibt´s echt schlimmeres.

Nachdem wir uns nochmal im Hafen umgesehen hatten, stürmen wir wieder das leckere Buffet. Leider können wir heute nicht oben sitzen, da dort geschlossen ist. Das Essen ist erneut vorzüglich und reichhaltig. Echt ein tolles Hotel, das muss man sagen. Die Lofoten werde ich vermissen, so viel steht fest.